Die Donauversickerung bei Immendingen

Donauversickerung
bei
Immendingen

Die Stelle, wo einer der grössten Flüsse
Europas einfach verschwindet

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Die Donau ist einer der bedeutendsten Flüsse Europas; 2800 Kilometer lang fliesst sie durch acht Staaten!

Die Donau entspringt im Schwarzwald und mündet ins Schwarze Meer. Das Donaudelta ist einer der letzten halbwegs intakten Naturräume mit einer Vielzahl von Vögeln und Fischen.

Bei Immendingen Südwestrand der Schwäbischen Alb ist der Fluss noch ziemlich jung, aber immerhin schon ein richtiger Fluss. Und so unglaublich es klingen mag: Der Fluss versickert hier einfach im Boden. Etwa zwei Drittel, manchmal sogar die gesamte Wassermenge verschwindet einfach in den Kalksteinen des Jura.

Aus dem Aachtopf (Aachquelle), eine typische Karstquelle, der etwa 174 Meter tiefer als die Donauversickerung liegt, treten je nach Jahreszeit und Wetterlage bis zu 20 000 Liter Wasser pro Sekunde aus. Diese Wassermenge schafft keine andere Quelle in Deutschland (in Frankreich gibt es die Fontaine de Vaucluse, die es auf eine sogar noch grössere Wassermenge bringt).

Durch Versuche mitgefärbtem Wasser hat man nicht nur den Lauf des Wassers nachvollziehen können, sondern auch festgestellt, dass das bei Immendingen versickernde Wasser für seinen unterirdischen Weg rund 30 bis 60 Stunden benötigt.

Das Wasser aus dem Aachtopf gelangt über den Bodensee in den Rhein. Die Donau ist dadurch also ein Fluss, dessen Wasser sowohl in die Nordsee, als auch ins Schwarze Meer fliesst!

 

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