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Ebbe
und Flut - das Gehen und Kommen des Wassers an der Nordseeküste
(und weltweit auch an zahlreichen anderen Küsten) - hängt
ursächlich zusammen mit der Anziehungskraft des Mondes
und - in geringerem Masse - der Sonne.
Etwas vereinfacht ausgedrückt, bewirkt die Anziehungskraft
des Mondes das Entstehen einer kleinen "Wasserbeule"
auf allen Weltmeeren. Sie wandert mit der Drehbewegung des Mondes
um die Erde immer um den Globus herum. Diese kleine "Beule"
ist auf dem Ozean kaum zu bemerken - sie ist nur etwa 30 cm hoch
und inmitten der "normalen" Wellen nicht auszumachen.
An
den Küsten staut sich das Wasser und die kleine Wasserbeule
steigt in die Höhe. In der Deutschen Bucht so etwa
3 - 4 m; an besonders bevorzugten Küsten noch viel höher.
An der französischen Kanalküste (St. Malo, Mont St.
Michelle) z.B. sind es weit über 10 m Höhenunterschied,
und das alle 6 Stunden! so kommt es, dass alle ca. 6 Stunden der
Meeresboden völlig frei liegt wo 6 Stunden später wieder
mehrere Meter hohes Wasser ist.
Das
Bild oben zeigt Schiffe im Husumer Hafen; sie liegen trocken auf
dem Schlick und werden in wenigen Stunden wieder schwimmen.
Die
freiliegenden Flächen sind riesig: An der Nordseeküste
können Sie zu Inseln wandern, die 10 und mehr Kilometer
weit im Meer liegen und bei Flut eben nur mit Schiffen erreicht
werden können.
Dieser
empfindliche Naturraum "Wattenmeer" ist aber auch für
den Tourismus durchaus und weitgehend umweltverträglich nutzbar:
Wattlaufen gehört so ziemlich zum besten, was Sie
Ihrem Körper - vor allem den Füssen - antun können.
Umfassende Informationen dazu gibt es auf dieser
WebSite. Nicht ganz so naturnah, durch den Austragungsort
aber auch nicht unbedingt ein Verbrechen an der Natur, sind Pferderennen
auf dem Meeresboden, wie es z.B. in Cuxhaven-Duhnen in
jedem Jahr stattfindet.
Wenn
Sie noch weitere Informationen über Ebbe und Flut brauchen,
wird Ihnen hoffentlich dieses "Google"-Suchfeld helfen:
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