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Die
Fossilienfundstätte Grube Messel scheint zunächst
nichts besonderes und schon gar kein Naturwunder zu sein: Es ist
ein aufgegebener Ölschiefer-Tagebau. Aber das Gelände
ist weltberühmt und gehört zum Weltnaturerbe der
UNESCO - übrigens als erste und für lange Zeit einzige
Weltnaturerbestätte Deutschlands. Was ist so einzigartig
an einer Industriebrache?
Die
Fossilienfundstätte Grube Messel liegt in der Nähe
der hessischen Stadt Darmstadt. Von 1859 bis 1970 wurde
hier Ölschiefer abgebaut. In den Sedimenten fand man hervorragend
erhaltene Fossilien von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Fischen,
Insekten und Pflanzen aus dem Eozän, ein Zeitraum der Erdgeschichte,
der vor etwa 55,8 Millionen Jahren begann und vor etwa 33,9 Millionen
Jahren endete. Es ist also die Zeit "bald" nach dem
Aussterben der Dinosaurier, in der es zu einer sprunghaften
Weiterentwicklung der Säugetiere kam.
Nach
Einstellung der Ölschiefer-Produktion sollte die Grube Messel
zu einer Müllddeponie umgenutzt werden, was (für den
grössten Teil der Grube) in letzter Sekunde verhindert werden
konnte.
Heute
können Besucher im Sommerhalbjahr (hier: April bis Oktober)
Führungen mitmachen. Es gibt eine Info-Station direkt an
der Grube.
Der
hier abgebildete Urvogel Archaeopteryx wurde übrigens
nicht in der Grube Messel gefunden.
Bis
zur Fertigstellung unserer WebSite über die Fossilienfundstätte
Grube Messel können wir Sie leider nur an unsere
Werbepartner verweisen.
Sollten Sie hier nicht fündig werden, wird Ihnen dieses "Google"-Suchfeld
helfen:
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