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Das
Wattenmeer vor der Nordseeküste von Schlewig-Holstein
und von Niedersachsen ist eine wahrhaft aussergewöhnliche
Naturlandschaft:
Etwa
alle 6 Stunden zieht sich das Wasser völlig zurück -
das nennt man Ebbe - und 6 Stunden später kommt es
wieder - die Flut. Eine immer gleichwährende Bewegung,
seit Jahrtausenden auf die Minute genau. Den so freigelegten Meeresboden
bezeichnet man als Watt. Der Naturraum Wattenmeer ist das
Ergebnis von Ebbe und Flut.
Das
Wattenmeer ist seit einigen Jahren einigermassen (theoretisch:
"umfassend") geschützt
vor den Eingriffen durch den Menschen: Fast das gesamte Wattengebiet
vor der Küste Niedersachsens und Schleswig-Holsteins gehört
zum Nationalpark Wattenmeer.
Es
ist ein sehr empfindliches Ökosystem, das vitalste Ökosystem
überhaupt, das wir auf unserem Planeten kennen! Nirgends
ist so viel Leben auf engstem Raum, wie auf und im Watt. Millionen
von Zugvögeln haben hier ihre Heimat, denn im Schlick,
da ist richtig was los: Im Boden wimmelt es von kleinen und kleinsten
Lebewesen, die von den gefiederten Nahrungsspezialisten aufgenommen
werden.
Auch
für die Seehunde und Kegelrobben, die sich
nach der verheerenden Infektionskrankheit 1988 (sie raffte Zweidrittel
der Bestände dahin) wieder gut erholt haben, finden im Watt
Ruheplätze für sich selbst und ihren Nachwuchs.
Klar,
dass ein Ölfleck oder gar ein grosser Ölteppich,
der sich bei Ebbe über riesige Gebiete legen kann und alles
erstickt, hier entsetzlichen Schaden anrichten kann. Auch der
Tourismus ist - da wo er zu sehr ausufert - eine ernste
Gefahr. Die Fischerei greift erheblich ein in die sehr
komplexe Nahrungskette und ist dadurch auch ein deutlicher Störfaktor.
Bis
zur Fertigstellung unserer WebSite über das Wattenmeer
können wir Sie leider nur an unsere Werbepartner verweisen.
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